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S Soko-Umzüge Berlin-Wedding

Familienumzug

Umzug mit Kindern in Berlin

Ein Umzug mit Kindern steht und fällt mit zwei Entscheidungen: Wer betreut das Kind an dem Tag, an dem die Wohnung offen steht, und welches Zimmer wird zuerst fertig eingerichtet. Alles andere lässt sich planen. Der Wechsel von Kita oder Schule braucht in Berlin den längsten Vorlauf, oft mehrere Monate, und sollte deshalb noch vor der Zusage für die neue Wohnung angestoßen werden.

  • Termine abends und samstags, wenn beide Eltern verfügbar sind
  • Kinderzimmer wird zuerst aufgebaut, nicht zuletzt
  • Kein Aufschlag für Uhrzeit oder Wochentag
  • Auf Wunsch zwei Teiltermine statt eines langen Tages

Mo bis Sa 07:00 bis 23:00 Uhr

Kind sitzt in einem Umzugskarton, die Eltern schauen zu

Was in welchem Alter hilft

Kinder erleben einen Umzug sehr unterschiedlich, und die üblichen Ratschläge treffen selten alle Altersgruppen gleichzeitig. Bei Säuglingen und Kleinkindern bis etwa zwei Jahren ist der Umzug für das Kind vor allem eine Störung des Tagesablaufs. Es geht nicht um Erklärungen, sondern um Schlafenszeiten, Mahlzeiten und darum, dass eine vertraute Person greifbar ist. Praktisch heißt das: Das Kind sollte an dem Tag nicht in der Umzugswohnung sein, und der Schlafplatz muss abends stehen, bevor das erste Kartonstapeln beginnt.

Zwischen drei und sechs Jahren verstehen Kinder, dass etwas Großes passiert, aber sie können den Zeitraum nicht einordnen. Ein Kalender an der Küchenwand, auf dem jeden Abend ein Feld durchgestrichen wird, wirkt hier besser als jede Erklärung. Nehmen Sie das Kind einmal mit in die neue Wohnung, lassen Sie es dort selbst entscheiden, wo das Bett steht, und packen Sie mit ihm zusammen eine eigene Kiste mit den wichtigsten Spielsachen. Diese Kiste wird nicht mit dem Rest verladen, sondern reist im Auto mit.

Ab dem Schulalter verschiebt sich das Thema von der Wohnung auf die Freunde. Sieben- bis Zwölfjährige fragen selten nach dem Zimmer und fast immer danach, ob sie ihre Freunde weiter sehen. Hier hilft Konkretes: die neue Adresse gemeinsam auf dem Stadtplan suchen, die Fahrtzeit mit dem Bus einmal ausprobieren, feste Termine für Besuche verabreden. Jugendliche wiederum wollen beteiligt und nicht betreut werden. Wer einem Vierzehnjährigen die Verantwortung für sein eigenes Zimmer überlässt, inklusive Packen und Einrichten, umgeht die meisten Konflikte.

Kitaplatz und Schulwechsel in Berlin

Der Kitaplatz hängt in Berlin nicht am Wohnort, sondern am Kitagutschein, den Sie beim Jugendamt Ihres Bezirks beantragen. Der Gutschein gilt berlinweit, der Platz aber selbstverständlich nicht: Wenn Sie von Wedding nach Lichtenberg ziehen, brauchen Sie eine neue Einrichtung, und die Suche dauert in beliebten Kiezen mehrere Monate. Beginnen Sie deshalb mit der Suche, sobald der neue Mietvertrag unterschrieben ist, und nicht erst nach dem Umzug. Wenn der Weg zumutbar ist, kann es sinnvoll sein, die alte Kita noch ein paar Wochen weiterzunutzen, damit nicht Wohnung und Betreuung am selben Tag wechseln.

Bei Grundschulen gilt in Berlin das Prinzip des Einschulungsbereichs: Zuständig ist die Schule, in deren Bereich Sie wohnen. Nach einem Umzug melden Sie das Kind an der neuen zuständigen Schule an, mitzubringen sind in der Regel Meldebescheinigung, Geburtsurkunde und die letzten Zeugnisse. Ein Wechsel mitten im Schuljahr ist möglich, aber die meisten Familien legen ihn auf die Ferien, weil dann der Anschluss leichter fällt. Bei weiterführenden Schulen läuft die Aufnahme über die Schulplatzvergabe, hier ist der Vorlauf am längsten.

Verbindlich ist immer die Auskunft des zuständigen Bezirksamts oder der Schulaufsicht. Die Zuständigkeiten und Fristen unterscheiden sich zwischen den Berliner Bezirken, und ein Anruf beim Amt ersetzt jede Recherche im Internet. Planen Sie außerdem ein, dass die Ummeldung beim Bürgeramt in Berlin oft Wochen Vorlauf braucht, viele Ämter aber Restplätze am selben Tag freigeben. Die Meldebescheinigung wiederum brauchen Sie für Schule und Kita, also steht die Ummeldung ganz oben auf der Liste.

Der Umzugstag selbst

Die ehrliche Empfehlung lautet: Kinder unter etwa zehn Jahren gehören an diesem Tag nicht in die Wohnung. Nicht, weil sie stören, sondern weil eine Umzugswohnung eine Baustelle ist. Türen stehen offen, im Treppenhaus liegen Decken und Gurte, Möbelkanten stehen frei, und an der Haustür geht ständig jemand ein und aus. Zwei Kräfte, die eine Schrankwand über ein Podest tragen, können nicht gleichzeitig auf ein Kind achten.

Am besten funktioniert die Betreuung außer Haus: bei Großeltern, bei befreundeten Familien, in Kita oder Hort, wenn der Tag ein regulärer Betreuungstag ist. Wenn das nicht geht, richten Sie ein Zimmer als geschlossene Zone ein, idealerweise mit einer erwachsenen Person, die ausschließlich dafür zuständig ist. Dieses Zimmer wird zuletzt geräumt und bekommt ein Schild an der Tür, damit es nicht versehentlich leergetragen wird.

Hier zahlt sich unser Zeitfenster aus. Weil wir bis 23:00 Uhr geöffnet haben und weder für den Abend noch für den Samstag einen Zuschlag berechnen, lassen sich Familientermine so legen, dass beide Eltern anwesend sind. Ein Samstag bedeutet, dass ein Elternteil betreuen kann, während der andere die Übergabe begleitet. Ein Abendtermin funktioniert, wenn das Kind bei Verwandten übernachtet: Sie laden ab 17:00 Uhr, das Kind kommt am nächsten Morgen in eine Wohnung, in der das Bett schon steht. Beides ist zum selben Stundensatz zu haben wie ein Dienstagvormittag.

Das Kinderzimmer zuerst einrichten

Die Reihenfolge beim Einräumen ist bei Familien eine andere als bei Paaren oder Alleinstehenden. Üblich ist, mit Küche und Bad anzufangen, weil beides sofort gebraucht wird. Mit Kindern drehen Sie das um: Das Kinderzimmer wird als Erstes fertig, komplett, mit Bett, Lampe, Vorhang und den Sachen an ungefähr den Plätzen, an denen sie vorher waren. Ein Kind, das abends in ein eingerichtetes Zimmer geht, während der Rest der Wohnung noch aus Kartons besteht, erlebt den Umzug als abgeschlossen. Ein Kind, das zwischen Kartons schläft, erlebt ihn als andauernd.

Das lässt sich vorbereiten. Die Kartons aus dem Kinderzimmer werden farbig markiert und im Fahrzeug zuletzt geladen, damit sie zuerst wieder herauskommen. Das Bett wird als erstes Möbelstück aufgebaut. Wenn Sie unsere Kräfte fragen, stellen wir die Reihenfolge entsprechend um, das kostet nichts und muss nur vorher gesagt werden.

Kleinigkeiten wirken hier stärker als große Gesten. Dieselbe Bettwäsche wie vorher, dieselbe Nachtlampe, das vertraute Kuscheltier, das nicht in einem Karton verschwindet. Wenn im alten Zimmer Fotos oder Zeichnungen an der Wand hingen, hängen Sie sie am selben Abend wieder auf, notfalls provisorisch. Das Neue kann in der Woche danach kommen.

Abschied nehmen und ankommen

Der Abschied ist der Teil, der am häufigsten übersprungen wird, weil in den letzten Tagen vor dem Umzug niemand Zeit hat. Genau dieser Teil entscheidet aber darüber, wie ein Kind die Sache im Rückblick erzählt. Ein kleines Abschiedsfest mit zwei oder drei Freunden in der halb leeren Wohnung, ein letzter Nachmittag auf dem gewohnten Spielplatz, Fotos in jedem Zimmer, bevor die Möbel gehen: Das dauert zusammen einen Nachmittag und ersetzt viele Gespräche.

In der neuen Wohnung braucht das Ankommen ungefähr genauso viel Aufmerksamkeit. Gehen Sie in der ersten Woche gezielt die Wege ab, die zum Alltag gehören, also zur Kita, zur Schule, zum Bäcker, zum Spielplatz. Kinder ordnen eine Gegend über feste Punkte, nicht über Straßennamen. Zwei oder drei bekannte Punkte reichen, damit sich die Umgebung nicht mehr fremd anfühlt.

Rechnen Sie außerdem damit, dass Reaktionen verzögert kommen. Nicht selten läuft der Umzugstag völlig unauffällig, und zwei Wochen später schläft ein Kind plötzlich schlecht oder will nicht in die neue Kita. Das ist normal und geht in aller Regel vorüber. Wenn es nicht vorübergeht oder Sie unsicher sind, sprechen Sie mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, deren Einschätzung geht jedem Ratgebertext vor.

Was wann ansteht, mit Blick auf Kinder

ZeitpunktFür die FamilieFür den Umzug
Drei Monate vorherKitasuche starten, Schule kontaktierenTermin anfragen, Wunschdatum reservieren
Vier Wochen vorherKind in die neue Wohnung mitnehmenKostenlose Besichtigung, auch abends
Zwei Wochen vorherBetreuung für den Umzugstag festmachenKartons liefern lassen, Kinderzimmer markieren
Eine Woche vorherAbschied planen, Lieblingssachen aussortierenHalteverbotszone anmelden, vier Werktage Vorlauf
Am UmzugstagKind außer Haus oder in einer festen ZoneKinderzimmer zuerst aufbauen
In der Woche danachUmmelden, Schule und Kita anmelden, Wege ablaufenKartons und Decken werden abgeholt

Zeitangaben sind Erfahrungswerte. Fristen bei Kita, Schule und Meldeamt bestätigt Ihnen nur das zuständige Amt.

Fragen von Eltern vor dem Umzugstag

Soll mein Kind beim Umzug dabei sein?

Ältere Kinder gern, jüngere besser nicht. Ab etwa zehn Jahren können Kinder eine eigene Aufgabe übernehmen und erleben den Tag positiv. Darunter überwiegt das Risiko in einer Wohnung mit offenen Türen und getragenen Möbeln.

Ist ein Abendtermin mit Kindern nicht ungünstig?

Er ist oft der bessere Weg, wenn das Kind bei Verwandten übernachtet. Wir laden ab 17:00 Uhr und bauen das Kinderbett noch am selben Abend auf. Für die späte Uhrzeit berechnen wir keinen Aufschlag.

Können Sie das Kinderzimmer zuerst aufbauen?

Ja, sagen Sie es bei der Besichtigung. Wir laden die entsprechenden Kartons und das Bett zuletzt ein, damit beides in der neuen Wohnung zuerst herauskommt. Es entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten.

Wann sollten wir den Kita- oder Schulwechsel angehen?

So früh wie möglich, in beliebten Bezirken mehrere Monate vor dem Umzug. Der Kitagutschein kommt vom Jugendamt, die Grundschule richtet sich nach dem Einschulungsbereich. Verbindlich ist die Auskunft des Bezirksamts.

Lohnt es sich, den Umzug auf zwei Tage zu verteilen?

Bei Familien häufig ja. Am ersten Abend fahren Keller, Sperriges und die Küche, am zweiten Tag der Rest. Das verkürzt die Zeit, in der die Wohnung eine Baustelle ist, und lässt sich mit Betreuungszeiten besser vereinbaren.

Familientermine liegen abends oder samstags

Nennen Sie uns Ihr Zeitfenster und das Alter der Kinder, dann planen wir den Ablauf darum herum.